Der Traumaexperte Peter Levine hatte jahrelang wilde Tiere beobachtet, wie sie bedrohliche Erlebnisse verarbeiten ohne traumatisiert zu werden.
Er hat herausgefunden, dass Tiere die überwältigende Angst nach einer Bedrohung physisch ganz ausagieren, sozusagen ausleiten. So bleibt nichts davon in ihrem Organismus zurück.
Bei uns Menschen passiert bei traumatischen Erlebnissen oft genau das: die überwältigende Angst bleibt in unserem Organismus stecken – als Zellerinnerung der Angst, der existentiellen Bedrohung. Als Fluchtimpuls, dem wir nicht gefolgt sind, weil wir in Angst erstarrt waren.
In der Traumatherapie wird dieser Prozess sozusagen „nachgeholt“. Mehr über den Ansatz von Peter Levine:
https://youtu.be/nmJDkzDMllc